willkommen evangelisch

Diese Seite enthält Informationen über die Hilfe für Flüchtlinge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Für Hilfsangebote schauen Sie bitte in die Links.

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AUSTAUSCH UND FORTBILDUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Um die ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe in Stadt und Region Hannover zu unterstützen und gezielt zu stärken, haben verschiedene kirchliche Träger ein Angebot von verschiedenen Fortbildungen zu den Themen Asyl- und Ausländerrecht, besseres Verständnis von Menschen aus dem arabischen Raum, zum Umgang mit traumatisierten Menschen, zu schwierigen Situationen im Ehrenamt, Integration in Arbeit sowie Argumente gegen rechte Parolen zusammengestellt.

Beteiligt sind das Diakonische Werk Hannover und das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, der Caritasverband Hannover mit dem Netzwerk katholische Flüchtlingsarbeit, die Evangelische und die Katholische Erwachsenenbildung Region Hannover/Niedersachsen Mitte, das Haus kirchlicher Dienste mit seinem Arbeitsfeld Migration und Integration und der Pastoralpsychologische Dienst im Zentrum für Seelsorge.

Hier finden Sie den Flyer mit den Angeboten für das zweite Halbjahr zum Herunterladen.

Dokument: 10706_flyer_fluecht... (PDF)
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Kooperation mit dem 27. Göttinger Literaturherbst

Auch in diesem Jahr kooperiert das Migrationszentrum mit dem Göttinger Literaturherbst. Für zwei Lesungen haben wir Freikarten für Ehrenamtliche und Geflüchtete:

Johann Hinrich Claussen: Das Buch der Flucht – Die Bibel in 40 Stationen
Wann:  Montag, 15. Oktober 2018, 19 Uhr
Wo:      St. Jacobikirche
Johann Hinrich Claussen lässt uns in seinen prägnanten Nacherzählungen die Bibel als Das Buch der Flucht (C.H.Beck 2018) neu entdecken. Musikalisch begleitet wird er dabei vom Trio d’anches, drei Ensemblemitgliedern des Göttinger Symphonieochesters. Die Orgel spielt Stefan Kordes, Kantor der St. Jacobikirche. Claussen ist der Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Faisal Famdo: Fern von Aleppo. Wie ich als Syrer in Deutschland lebe
Wann:  Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19 Uhr
Wo:       Musa
Faisal Hamdo ist 2014 aus Aleppo geflohen und lebt in Hamburg, inzwischen arbeitet er als Physiotherapeut, spricht sehr gut deutsch. Er ist angekommen. Und er weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Mit seinem Buch möchte er auch anderen Geflüchteten Mut machen. Zugleich lernt der deutsche Leser den syrischen Alltag kennen und versteht besser, welchen Herausforderungen ein junger Mann aus ärmlich-patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft gegenübersteht. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Infos und Freikartenbestellungen unter:
seiwillkommen@migrationszentrum-goettingen.de
oder telefonisch: 0551 89993026
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Aufgrund der vielfältigen (und meist sehr positiven) Resonanz auf die Predigt von Pastor Dr. Wolf-Dietrich Köhler im Zeltgottesdienst im Rahmen des Klein Escherder Oktoberfestes am 16.9.2018 zum Thema "Heimat" machen wir diese Predigt an dieser Stelle im Wortlaut zugänglich.
Dokument: Predigt_im_Zeltgott... (OCX)
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Kinderkirchentag am 22.9. von 10-13 Uhr und Familiengottesdienst am 23.9. in Güntersen

Diesmal erkunden wir Güntersen und beschäftigen uns mit der Taufe. Bitte bringt dem Wetter angepasste Kleidung mit und ein Handtuch. Gern auch etwas zu Trinken im Rucksack. Wie immer wird es eine Knusterpause in der Mittagszeit geben. 
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Bild: D.Brill

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Traumafolgestörungen bei Geflüchteten. Hilfe und Unterstützung in einer Fortbildung Ende September 2018 in Sögel, Anmeldung bitte über Vera Brinker.
Dokument: 27.09.2018_-_Trauma... (PDF)
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Traumatisierung von Geflüchteten.
Was bedeutet das? Wie kann das aussehen? Was kann ich tun? Viele Fragen, viele Idee, viele Antworten.
Es gibt zwei Angebote zu Fortbildungen für Flüchtlingspaten.
Anmeldung bitte über Vera Brinker.
Dokument: EinladungFortbildun... (PDF)
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Hier Kuchen und Kaffee satt, und dort Ebola und brutale Gewalt

Heute vor einer Woche feierte die evangelische Kirchengemeinde in Bad Fallingbostel den vierten Afrikasonntag in Folge. Glück gehabt. Regen am Samstag, Regen am Montag. Trockenes, sonniges Spätsommerwetter am Sonntag. Und, nochmals Glück gehabt, viele interessierte und zufriedene Besucher auf dem Kirchberg. Für diese gab es mittags reichlich zu essen und zu trinken, ein Trommelkonzert von Trokiwa in der Kirche, leise Klänge von Pöllmann und Oehlerking, Kuchen und Kaffee satt, ansprechendes Kunsthandwerk zu kaufen, eine kleine Bilderausstellung im Gemeindesaal sowie Draußenspiele und Malangebote für Kinder. Wer da war, konnte eine gute Zeit haben. Glück gehabt.

Aus der Region um Beni im Nordkongo erreichen uns dagegen zur Zeit keine guten Nachrichten. Plündernde Rebellengruppen verbreiten dort Unruhe und Angst, und nun ist auch noch die gefährliche Ebola-Krankheit ausgebrochen. Pech gehabt. Menschen flüchten. Auch in Bad Fallingbostel leben viele Flüchtlinge aus Afrika, überwiegend junge Männer mit großen Hoffnungen. Werden sie hier, wo wir so viel Glück haben, bleiben dürfen und Arbeit finden, oder werden sie in ihre Heimatländer zurückkehren, wo sie keine Perspektiven für sich sehen?

Dafür, dass junge Menschen, vor allem Mädchen, in ihrer Heimat Bildungsangebote wahrnehmen können und Chancen auf Arbeitsplätze erhalten, setzt sich die Kongogruppe ein. Und so wurde an diesem vierten Kongosonntag wieder gebetet, gesungen und Geld gesammelt, damit hoffentlich demnächst noch mehr als 35 Schülerinnen und Schüler unterstützt werden können. Das nächste Ziel ist es, bis zu 50 Kinder zu fördern, die dann von sich sagen können: Glück gehabt. 

Bild: M.Spiegel, M. Thurow-Sämann

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Statement zu den Vorfällen in Chemnitz


Ich bin erschrocken über die Ausschreitungen in Chemnitz. Hetzjagd auf Menschen, nur weil sie ausländisch aussehen. Öffentliches Zeigen des Hitlergrußes. In Chemnitz wurden massiv Grenzen überschritten. Verbale, verletzende Grenzüberschreitungen sind in letzter Zeit wiederholt von AFD-Politikern begangen worden. In Chemnitz hat ein rechter Mob nun Taten folgen lassen.

Die aktuellen Ereignisse in Chemnitz werden von manchen Beobachtern als Ausdruck einer längeren Entwicklung gesehen. Städte, Dörfer und Kreise seien von der Bundesregierung mit dem Zuzug von Asylbewerbern allein gelassen worden. Das rächt sich nun, wird gesagt. Ich sehe noch ein Problem: Besonders in Sachsen wurden die Gefahren, die vom Rechtsextremismus ausgehen, bisher zu sehr verharmlost. Das rächt sich jetzt auch.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar." Sie zu achten und zu schützen ist nicht allein die Aufgabe des Staates. Sie ist auch unsere Aufgabe. Deshalb dürfen wir weder Ausländerfeindlichkeit tolerieren noch die Meinung, dass nur das Starke gut sei. Wir können uns eben nicht vornehm heraushalten, wo wir rechtsextreme Meinungen hören. Wir müssen Stellung beziehen. Wenn Menschen angegriffen werden, Ausländer diffamiert oder verfolgt werden, dann müssen wir reagieren.

Rechtsextremismus widerspricht fundamental unseren christlichen Grundüberzeugungen und Maßstäben. Als Christ muss ich sogar sagen: Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind unvereinbar.

Wilfried Manneke

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Wir sind umgezogen - zumindest digital - und ab sofort unter dieser Adresse zu finden:

Auf Wiedersehen dort!
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Bild: Heiko Preller

Erklärung zum Kirchenasyl

Der Vorsitzende des Rates der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Landesbischof Ralf Meister, sagt zur aktuellen Diskussion um das Kirchenasyl:

Wir betrachten die Gewährung von Kirchenasyl als ureigenes Handeln der Kirche und gehen damit sehr sorgfältig und sensibel um. Die Kirchengemeinden schaffen mit dem Kirchenasyl einen besonderen Schutzraum für von Krieg und Verfolgung bedrohte Menschen und setzen sich sehr gründlich und kritisch mit der Situation der Flüchtlinge auseinander. Die aktuellen Diskussionen um das Kirchenasyl dürfen dieses nicht in Frage stellen. Sie sind unseres Erachtens vor allem ein Hinweis darauf, dass die so genannte Dublin-Regelung dringend reformiert werden muss. Denn die gegenwärtige Praxis und die Weigerung vieler Staaten, Flüchtlinge aufzunehmen, beschädigen den humanitären Grundkonsens, auf den Europa baut.

Die evangelischen Kirchen in Niedersachsen haben vor kurzem ihre Kirchengemeinden über die aktuellen Regelungen im Blick auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) informiert. Sie haben darum gebeten, dieses Instrument weiterhin sorgfältig zu handhaben und die Beratung der Fachleute in den Kirchen in Anspruch zu nehmen. Für uns kann und soll das Kirchenasyl in besonderen Fällen einen Aufschub für weitere Klärungen des jeweiligen Einzelfalls gewähren und wendet sich daher nicht gegen den Rechtsstaat.


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Unser Betriebsausflug 2018 mit dem Thema:

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!

Jedes Jahr organisiert eine Gruppe unserer KiTa den Betriebsausflug für das Team. In diesem Jahr war die Bären-Krippe dran.
Wolfsburg hat viel zu bieten und so mancher kennt die Stadt nicht aus allen Blickwinkeln. Also haben wir uns ein Programm überlegt, dass viele Interessen abdeckt und kurzweilig ist.
Wir trafen uns am 17.August auf dem Hollerplatz zu einem Sektempfang und informierten über den weiteren Ablauf, in dem wir pantomimisch, Glücksrad spielend und singend Hinweise gaben. Bei so cleveren Erzieherkollegen/-kolleginnen, waren die weiteren Programmpunkte schnell erraten und los ging es ins Kunstmuseum.
Die Ausstellung "facing india" wurde uns in einer Führung für Pädagogen näher gebracht. Sie beeindruckte sehr, ließ aber auch so manchen verstört zurück. Die Direktheit und das Fehlen jeder Zensur gingen tief.
Der nächste Programmpunkt führte uns ins Restaurant "La Fontana". Von Indien nach Italien waren es nur 200m Fußmarsch.
Alle Kollegen/ Kolleginnen machten sich danach auf den Weg zum Allersee. Dort stiegen wir nach kurzer, aber intensiver Einweisung in zwei Drachenboote und lieferten uns ein spannendes Duell! Die zwei Männer unserer Einrichtung erwiesen sich als knallharte  Konkurrenten und brachten uns Frauen zu neuen Höchstleistungen! Max wuchs über sich hinaus. Seine kräftige Stimme hallte über den See...
Nass, aber glücklich, gingen wir zur Bushaltestelle. Dort wurden wir von einem historischen Scania-Bus abgeholt und von "Opa Wolters" köstlich unterhalten. Die Unannehmlichkeiten einer fehlenden Klimaanlage wurden uns mit Hugo und so manchem kalten Bier aus der Kneipe im Vorbeifahren versüßt.
Als "Opa Wolters" uns wieder an der Bushaltestelle raussetzte, verabredeten sich einige noch zum gemeinsamen Abendessen  im "Kolumbianischen Pavillon".
Es war ein gelungener Betriebsausflug, der mal wieder bewiesen hat, dass wir ein harmonisches und offenes Team sind. Die Vorfreude ist groß auf den nächsten Betriebsausflug 2019!

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Bild: Krippe

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