willkommen evangelisch

Diese Seite enthält Informationen über die Hilfe für Flüchtlinge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Für Hilfsangebote schauen Sie bitte in die Links.

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Herzlich willkommen zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen
im Martin-Luther-Haus, Limbergstraße 29


Die Jahreslosung für 2018:

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst (Offenbarung 21,6)


Die nächsten  Gottesdienste um 11.00 Uhr

Sommerkirche
(siehe 4.Dimension S. 17: Kriminalfälle in der Bibel)

22. Juli: Joseph wird verkauft

29. Juli: Nabots Weinberg, mit Pastor Georg Julius
05. August: Herodias und Johannes, mit Pastorin Julius

Auch für Kinder beginnt die Kinderkirche um 11.00 Uhr, zusammen mit allen Gottesdienstbesuchern. Danach geht´s mit dem Kerzenlicht in die Kinderkirche bis

Nächster Termin: 26. August

Nähere Auskunft erteilt Diakonin Natalie Gust, Tel.: 05371 - 13176

Termine zum Vormerken:

nächste Atempausen

jeweils um 12.00 Uhr in der St. Nicolai-Kirche:

21. Juli:   Ruth Büchman, Sopran
28. Juli: Querflötenduo Kerstin Bergmann-Eisen und Susanne Kuzschel

Von den ersten Atempausen dieses Jahres finden Sie Fotos und Berichte unter Region

für Konzerte klicken Sie auf Link St. Nicolai-Gemeinde aktuell

Karsten Keding
(Verantwortlicher Redakteur)

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AUSTAUSCH UND FORTBILDUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Um die ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe in Stadt und Region Hannover zu unterstützen und gezielt zu stärken, haben verschiedene kirchliche Träger ein Angebot von verschiedenen Fortbildungen zu den Themen Asyl- und Ausländerrecht, besseres Verständnis von Menschen aus dem arabischen Raum, zum Umgang mit traumatisierten Menschen, zu schwierigen Situationen im Ehrenamt, Integration in Arbeit sowie Argumente gegen rechte Parolen zusammengestellt.

Beteiligt sind das Diakonische Werk Hannover und das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, der Caritasverband Hannover mit dem Netzwerk katholische Flüchtlingsarbeit, die Evangelische und die Katholische Erwachsenenbildung Region Hannover/Niedersachsen Mitte, das Haus kirchlicher Dienste mit seinem Arbeitsfeld Migration und Integration und der Pastoralpsychologische Dienst im Zentrum für Seelsorge.

Hier finden Sie den Flyer mit den Angeboten für das zweite Halbjahr zum Herunterladen.

Dokument: 10706_flyer_fluecht... (PDF)
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Bild: Jens Schulze

Landesbischof Ralf Meister fordert Einwanderungsgesetz

"Wir dürfen nicht taub werden für die Not der Flüchtlinge"

Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister wendet sich entschieden gegen eine Abschottung gegenüber Flüchtlingen. "So hoch kann man Mauern und Zäune gar nicht bauen, dass wir verzweifelte Menschen in Not abhalten können, zu uns zu kommen", sagte Meister im Interview mit der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Ausgabe von Freitag, 13.07.18). Er rief Politik und Wirtschaft zu einem verstärkten Einsatz auf, um weltweite Armut zu bekämpfen: "Die Alternative wäre, fortwährende Ungerechtigkeit zu akzeptieren, und damit den massenhaften Tod von Menschen."

 "Wir dürfen nicht taub werden für die einzelnen Geschichten der Not", sagte der leitende Theologe der mit 2,6 Millionen größten evangelischen Landeskirche in Deutschland. Es sei "beschämend", dass das Humanitätsideal gegenwärtig auf der Strecke bleibe. "Wenn wir die grundlegenden humanitären Fragen nichts ins Zentrum stellen, werden wir in einer humanitären Katastrophe landen."

Der von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vorgestellte "Masterplan Migration" beschäftige sich fast ausschließlich mit Fragen der inneren Sicherheit, kritisierte Meister. Es sei aber wichtig, die Ursachen der Flucht und globale humanitäre Hilfe stärker in den Blick zu nehmen. Migration werde das wichtigste globale Thema im 21. Jahrhundert sein.

Meister plädierte zugleich für ein Einwanderungsgesetz: "Wir müssen qualifizierten Menschen einen Weg ins Land ermöglichen, der sie nicht in Schlauchbooten übers Mittelmeer zwingt." Derzeit müssten Menschen auch aus demokratischen Musterländern in Afrika einen Asylantrag stellen, um nach Deutschland zu kommen, weil sie keine andere Möglichkeit hätten. "Das ist doch widersinnig."





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Es ist wieder soweit!

Am Samstag, den 15. Juli feiern wir das Interkulturelle Sommerfest!

Wie immer gilt: Jede und jeder ist herzlich willkommen!
Wer mag bringt etwas für unser Büfett mit.

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Bild: J.Worbs

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Am 3. Juni wurden die ausgeschiedenen KirchenvorsterInnen mit Dank und Segen verabschiedet und die neuen eingeführt. Siehe Foto. Es fehlt: Anja Birnbaum. Alle "Gesichter" mit Namen finden Sie unter Unser Gemeindeteam
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Bild: Karsten Keding

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Am 22. April wurde Friedhelm Siegemund nach 33 Jahren Pastor der Martin-Luther-Gemeinde entpflichtet. Fotogalerie

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Bild: Karsten Keding

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Internationales Sommerfest 2018

Bei schönstem Wetter wurde gestern Abend das internationale Sommerfest 2018 gefeiert. Einheimische und Flüchtlinge, von denen einige bereits bestens integriert sind, haben sich Heidschnuckenwurst vom Grill und Leckereien vom Buffet schmecken lassen. Musikalisch wurde der Abend von Claus Peper begleitet.

Ein großer Dank an alle beteiligten Helfer!

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Bild: Steffen Zickert

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"Den Kreislauf von Gewalt unterbrechen"

Landesbischof Ralf Meister hat angesichts der weltweiten Gewalt an die Hoffnung auf Frieden und Freiheit für alle Menschen erinnert. "Niemand von uns ist nicht schon einmal Opfer von Gewalt gewesen", sagte Meister bei einem ökumenischen Gottesdienst in Wunstorf zum "Tag der Bundeswehr." Jeder könne eine eigene Geschichte erzählen von Belästigung, Beschimpfung, Unterdrückung, Mobbing, Drogen, Intoleranz, Armut oder Wut. Auch die eigene Geschichte der Gewalttätigkeit, könnte erschreckend sein.

Meister erzählte in seiner Predigt von einem irakischen Flüchtling mit christlichem Glauben, den er bei sich in Hannover aufgenommen hatte. Der 28-Jährige habe bei einer Anhörung zu seinem Asylantrag vor Gericht die Geschichte aus dem Neuen Testament von der Steinigung einer Frau erzählt. Sie handelt davon, wie Jesus die Gewalt verhindert habe, durch den Satz: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Die Steinigung eines Menschen sei nicht Teil vergangener Geschichte sondern immer noch inoffizieller Rechtsalltag in radikalen islamischen Ländern, sagte Meister. "Todessteine werden auch heute noch geschleudert mit der Begründung islamischen Rechts."

Für den Flüchtling, der ein Leben voller Gewalt erlebt habe, sei diese Erzählung der Gewaltunterbrechung eine "große Geschichte der Freiheit" gewesen, betonte der Theologe. Sie habe ihn aus einer Welt von Terror und Angst befreit. "Eine Geschichte, die nicht nur die Gewalt unterband, und darin Gerechtigkeit schuf, sondern die nach der eigenen Schuld fragt." An diese Erzählung, an den Glauben von einem Gott, der mit aller Kraft versucht habe, den Kreislauf von Gewalt zu unterbrechen, habe er seine Hoffnung geheftet.

Text: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Bild: Gerald Petzold/Thorsten Bollmann

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Fast 30 Personen folgten trotz hochsommerlicher Temperaturen interessiert dem Vortrag von Helen Schwenken und dem anschließenden Podiumsgespräch zum Thema Abschiebungen. Unser Fazit am Ende: Je besser die Netzwerke von Ehrenamtlichen, Geflüchteten und Hauptamtlichen sind, desto besser kann man im Falle einer drohenden Abschiebung reagieren und kollegiale Beratung in Anspruch nehmen.
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Miteinander stark und bunt

Grundschule Barienrode feiert 200. ökumenischen Schulgottesdienst

Barienrode. „Ich finde es gut, dass die Schulgottesdienste immer zwischendurch sind und nicht nur an den Sonntagen“, erklärt Viertklässlerin Nela. „Es ist auch egal, ob sie in der Titusgemeinde oder in St. Nikolaus stattfinden. Allerdings ist es in St. Nikolaus immer etwas kälter und in Titus ist die Bühne größer“, ergänzte ein Mitschüler beim 200. ökumenischen Gottesdienst in Barienrode.

Bereits seit 1999, ins Leben gerufen vom damaligen Schulleiter Richard Bruns, Pastor Kurt Albrecht und Astrid Algermissen, die als Ehrenamtliche den Kindergottesdienst in der Titusgemeinde leitete, gibt es an der kleinen Barienroder Grundschule donnerstags im Stundenplan ein fest installiertes Religionsband. Alle Schüler bereiten in unterschiedlicher Zusammensetzung monatliche Gottesdienste vor. 

Unterstützt werden sie dabei von einem Planungsteam, bestehend aus Lehrerinnen, Eltern, und sich abwechselnden Hauptamtlichen der beiden Kirchengemeinden des Ortes. Christine Schäffer, Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Titusgemeinde und ebenfalls schon viele Jahre im Team dabei, betont, wie wichtig auch den Kirchengemeinden diese enge und wunderbare Kooperation ist. Kinder leben und erleben ein christliches Miteinander, sie werden für Glaubensdinge sensibel gemacht, können so zu Hoffnungsträgern für eine lebendige Kirche werden. 

Gebete und Fürbitten, Rollenspiele, Lesungen, Tänze – die Schüler der Klassen 1 bis 4 lernen während ihrer Grundschulzeit auf vielfältige Weise christliche Werte kennen, bewegen sich sicher und selbstbewusst auf der „Kirchenbühne“ im Altarraum. So auch in diesem 200. Gottesdienst. „Vor allem habe ich bewundert, dass hier eben neben den Darstellern und Chorsängern Solisten ausdrucksstark und ohne Furcht vor weit mehr als 100 Gottesdienstbesuchern gesungen haben“, formulierte dann auch Pastor Hans-Martin Joost in seiner Ansprache. 

In Anlehnung an Gina Ruck-Pauquets Kinderbuch „Das Vierfarbenland“ waren alle 80 Schüler der Grundschule in den vier Grundfarben erschienen, wurden zunächst nach Farben sortiert gesetzt und durften sich im Verlauf des Gottesdienstes farbig gemischt umsetzen. Denn bunt ist besser. Dass dieser Plätzetausch nicht zu großem Tumult führte, so Pastor Joosts Überzeugung, ist klar der Achtung der Schüler vor dem Kirchenraum geschuldet. 

Auch Kaplan Matthias Rejnowski lobte die Barienroder Schulgottesdienste. „Zu manchen Terminen muss ich gehen, zu anderen darf ich gehen. Zu euch komme ich immer besonders gern“, erklärte er augenzwinkernd. Das, so Rejnowski weiter, liegt aber nicht nur an den Gottesdiensten selbst, sondern auch an den intensiven, fröhlichen und immer mit reichlich gutem Essen verbundenen Vorbereitungsabenden. Viele Ehrengäste erlebten im Anschluss an den Gottesdienst, wie Schul- und Kindergartenkinder mit bunten Seifenblasen ihren Dank und ihre Wünsche in den Himmel schickten. 

„Ihre heutige Anwesenheit ist eine wundervolle Würdigung unserer christlichen Arbeit“, dankte Schulleiterin Petra Albrecht-Skowronski allen Anwesenden während einer kleinen Feierstunde. Sie versprach: „Wir machen weiter!“ Petra Albrecht-Skowronski

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Bild: Petra Albrecht-Skowronski

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"Kultur in der Kirche": faszinierendes Konzert der Obertonmusik in Himmelpforten

Der versierte Obertonmusiker Wolfgang Ahrens gab am 1.6.2018 ein klanglich herausragendes Konzert in der St. Marienkirche

Wolfgang Ahrens beherrscht meisterhaft die Kunst, mit seiner Stimme zwei oder mehr Töne gleichzeitig zu singen. Die von ihm im Konzert verwendeten Instrumente bildeten das Fundament, auf das er die verschiedenen Obertöne aufbaute. Er kristallisierte sie aus seiner Gesangsstimme heraus und machte sie als eigenständige Melodie vernehmbar. Ähnlich wie perlende Bläschen in einem Sektglas stiegen sie scheinbar schwerelos auf. Der sphärisch anmutende, textlose Klang – irgendwo zwischen Cello, Piccoloflöte und Glasharfe – schwebte im Raum. Das Publikum war fasziniert und dankte ihm mit lang anhaltendem Applaus.

Bild: H. Hellwege

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INTEGRATION ALS ERFOLGSGESCHICHTE

Ausstellung: Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart (21. Mai - 10. Juni)

Am Pfingst-Montag, 21. Ma 2018, laden die Evangelisch-lutherische St. Johannis-Kirchengemeinde Haren (Ems) und der Förderverein St. Trinitatis Kapelle Rütenbrock um 10 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ in die Trinitatis Kapelle Haren-Rütenbrock, Ter Apeler Str. 10, ein. Die Ausstellungseröffnung beginnt mit einem Gottesdienst. Außerdem wird auch der Nostalgia Chor (Haren) singen.

Die Ausstellung informiert auf 24 Stellwänden über die deutschen Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihre Geschichte. Sie wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland konzipiert und mit Mitteln des Bundesministeriums des Inneren und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge realisiert.

Der Projektleiter der Ausstellung Jakob Fischer von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland wird in die Ausstellung einführen.

Die Mehrheit der Russlanddeutschen ist inzwischen gut integriert und steht für ein Beispiel der gelungenen Wiedereingliederung in Deutschland. Durch die gezeigten Informationen soll die Ausstellung auch zum Abbau von Vorurteilen und zur Verbesserung der Akzeptanz russlanddeutscher Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft beitragen.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2018 in der Trinitatis-Kapelle Haren-Rütenbrock zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Schulklassen sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen unter: www.deutscheausrussland.de

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Bild: KG Haren / Fotos der LmDR e.V., Stuttgart

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