willkommen evangelisch

Diese Seite enthält Informationen über die Hilfe für Flüchtlinge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Für Hilfsangebote schauen Sie bitte in die Links.

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Sprache lernen für Frauen aus Osteuropa.
SKF Esterwegen lädt alle Interessierten zu einem Informationsabend ein: Mittwoch, 22.8. um 20 Uhr
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Bild: asfw

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AUSTAUSCH UND FORTBILDUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Um die ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe in Stadt und Region Hannover zu unterstützen und gezielt zu stärken, haben verschiedene kirchliche Träger ein Angebot von verschiedenen Fortbildungen zu den Themen Asyl- und Ausländerrecht, besseres Verständnis von Menschen aus dem arabischen Raum, zum Umgang mit traumatisierten Menschen, zu schwierigen Situationen im Ehrenamt, Integration in Arbeit sowie Argumente gegen rechte Parolen zusammengestellt.

Beteiligt sind das Diakonische Werk Hannover und das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, der Caritasverband Hannover mit dem Netzwerk katholische Flüchtlingsarbeit, die Evangelische und die Katholische Erwachsenenbildung Region Hannover/Niedersachsen Mitte, das Haus kirchlicher Dienste mit seinem Arbeitsfeld Migration und Integration und der Pastoralpsychologische Dienst im Zentrum für Seelsorge.

Hier finden Sie den Flyer mit den Angeboten für das zweite Halbjahr zum Herunterladen.

Dokument: 10706_flyer_fluecht... (PDF)
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4. Afrika-Sonntag in Bad Fallingbostel

Hilfe zur Selbsthilfe für Projekte im Kongo

Am 26.August feiert die St. Dionysius-Gemeinde ihren 4. Kongo-Sonntag. Er beginnt um 11 Uhr mit dem Gottesdienst und der Vorstellung der neuen Hauptkonfirmandinnen und - konfirmanden. Der Gospelchor wird zu hören sein, und die Kongo-Gruppe berichtet über ihre Arbeit. Nach der Mittagspause mit Bratwürstchen und Salaten tritt ab 13 Uhr die Trommelgruppe "Trokiwa" aus Schwarmstedt in Aktion. Ab 14:15 Uhr geht es weiter mit dem Duo Pöllmann und Oehlerking. Bei Kaffee, Tee, kalten Getränken und Kuchen kann man von afrikanischen Geflüchteten etwas über ihre Fluchtgründe und -wege erfahren. Für die Kinder ist ein reichhaltiges Spiele- und Bastelprogramm vorgesehen, und die Gruppe wird viele selbst hergestellte Produkte zum Verkauf anbieten. Die Bad Fallingbosteler Künstlerin Margit Thurow-Sämann stellt von Afrika inspirierte Mandalas und Bilder aus Limpopo in Südafrika aus.

Den kongolesischen Partnern wurde wie im vergangenen Jahr ein Visum verweigert, so dass sie der Einladung zu diesem Festtag  leider nicht folgen können. 

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Bild: Rudi Wiedenhöft

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Willkommensgrüße in 24 Sprachen beim Fest
Buntes Göttingen 2018

Mit vielen Menschen kamen die Syrer Ola Hamsho und Nidal Babi am vergangenen Samstag ins Gespräch bei ihrer Kunstaktion am gemeinsamen Stand des Migrationszentrums, der Amnesty International und des Museums Friedland beim Fest „Buntes Göttingen“. Sie sammelten Worte, die Kraft verleihen, und traten mit ihrer persönlichen Geschichte für Toleranz und Vielfalt ein.

Die Teilnehmer/-innen und die Besucher/-innen des Festes schenkten uns Willkommensgrüße in 24 Sprachen. Die bunten Tafeln werden werden Ratsuchenden im Warteraum des Migrationszentrums begrüßen.

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Bild: Migrationszentrum

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Am Samstag ist es wieder soweit -

Sommerfest rund um Christophorus -
14.00 Uhr Andacht in der Kirche -
buntes Programm (siehe Bild) mit offenem Singen um 15.30 Uhr im Gemeindesaal und Moderation von Marie-Luise Blaschke.
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Bild: Herkt

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Die Schule beginnt wieder! Und für viele Kinder aus dem Begegungscafé bedeutet das, dass sie vielleicht endlich eingeschult werden oder endlich in den Kindergarten kommen oder endlich wieder die Freunde in der Klasse wiedersehen.
Eine besondere Aktion wurde durch die freundliche Unterstützung des Diakonischen Werkes Emsland-Bentheim ermöglicht:
Kinder aus geflüchteten Familien, die unser Haus besuchen, bekommen zur Einschulung in die Grundschule einen Schulranzen geschenkt. So konnten wir 10 Familien in unserem Gemeindegebiet eine große Freude bereiten.
Wir wünschen somit auf diesem Weg allen Schulstarten und ihren Familien ein gutes Reinkommen in den Alltag der Schule.
Ein herzliches Dankeschön an das Diakonische Werk Emsland-Bentheim.
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Reisebericht über die Fahrt auf Luthers Spuren im Jahr danach

Am 21.06.18 war es endlich soweit, 32 Interessierte aus Barum-Natendorf und Ebstorf mit Gästen aus Himbergen, Altenmedingen und Uelzen machten sich erwartungsvoll auf den Weg....

Einen detaillierten Reisebericht und viele Bilder von der erlebnisreichen Reise nach Wittenberg finden sich hier.

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Besuchen Sie uns an unserem Stand beim Fest "Buntes Göttingen"!
am Sa., 11. August 2018, von 11 bis 14 Uhr
am Marktplatz vor dem Alten Rathaus
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Bild: Migrationszentrum

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"Für mich seid ihr Helden"

Landesbischof Ralf Meister bei der Präsentation des Films "Iuventa" über deutsche Seenotretter im Mittelmeer


Hannover (epd). Die evangelischen Kirchen stehen laut dem hannoverschen Landesbischof Ralf Meister zweifelsfrei und fest hinter der Seenotrettung von Flüchtlingen durch zivilgesellschaftliche Initiativen. "Ihr habt unsere volle Unterstützung", sagte der evangelische Theologe bei einem Filmgespräch am 8. August 2018 in Hannover gegenüber Aktivisten der Organisation "Jugend rettet". Zuvor war in dem Kino der Film "Iuventa" gezeigt worden, der die ehrenamtliche Rettungsarbeit junger Freiwilliger dieser Organisation auf ihrem Schiff im Mittelmeer zeigte. Einige der jungen Crewmitglieder saßen anschließend mit dem Landesbischof auf dem Podium.

Das Rettungsschiff "Iuventa", mit dem die jungen Aktivisten auf mehrwöchigen Missionen 2016 und 2017 nach eigenen Angaben 14.000 Menschen retteten, wurde vor einem Jahr von den italienischen Behörden beschlagnahmt. Den Aktivisten werde Kooperation mit Schlepperbanden vorgeworfen. Es lägen jedoch weder Beweise noch eine Anklage vor, sagte Sophie Tadeus von "Jugend rettet". Die Beschlagnahme sei eine präventive Maßnahme der Behörden gewesen, die diese ohne jede Frist fortsetzen könnten. Auch viele Schiffe anderer ziviler Rettungsorganisationen würden durch die Behörden blockiert.

Die im Dokumentarfilm des italienischen Regisseurs Michele Cinque dargestellte Rettungsarbeit habe ihn "unglaublich beeindruckt", sagte Meister. "Für mich seid ihr Helden." Für einen kleinen Kreis anderer Menschen seien private Seenotretter hingegen Kriminelle und der großen Mehrheit der Menschen hierzulande sei die Rettungsarbeit sogar "scheißegal". Es seien jedoch oft kleine Kreise engagierter Menschen, die für gesellschaftliche Veränderungen sorgten, betonte Meister.

In Deutschland gebe es inzwischen den gefährlichen Trend, über die Sinnhaftigkeit der Seenotrettung von Flüchtlingen zu debattieren - selbst in liberalen Blättern wie der "Zeit". Dies sei ein starkes "Alarmsignal", warnte Meister. Denn damit würden bereits zentrale Werte der Bundesrepublik infrage gestellt. "Unser Grundrechtekatalog darf nicht ausgehöhlt werden", unterstrich der Landesbischof. Sophie Tadeus betonte, jeder Mensch habe das Recht aus Notsituationen gerettet zu werden, egal wohin er gerade unterwegs sei. "Jede andere Haltung führt in die Barbarei." Retter dürften nicht kriminalisiert werden, sagte Tadeus, die im Vorstand des 2015 in Berlin gegründeten Vereins aktiv ist. Die Kritik an der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer weise auf Rassismus in der Gesellschaft hin, ergänzte sie. "Über Seenotrettung in der Nordsee diskutiert ja niemand."
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 "Wir müssen nicht die Flucht, sondern die Fluchtursachen bekämpfen"

Die Kongogruppe Bad Fallingbostel sieht sich mit ihrem Engagement für Projekte in Beni / Bundji in der Demokratischen Republik Kongo durch Aussagen des Deutschlanddirektors der Entwicklungsorganisation One Stephan Exo-Kreischer bestätigt. In der Speaker`s Corner der Walsroder Zeitung vom 5. Juli 2018 schrieb er zutreffend: " Fakt ist: Migration ist Teil der globalisierten Welt. Was wir tun können, ist, dazu beizutragen, dass niemand durch Hunger, Not und Gewalt gezwungen ist, seine Heimat zu verlassen. Wir dürfen unseren Blick nicht nur auf die Länder richten, in denen die Menschen in die Boote steigen, sondern müssen uns auf ihre Heimatländer konzentrieren, in denen sie keine Überlebenschancen oder Perspektiven sehen. Wir müssen gezielt die fragilsten und ärmsten Staaten unterstützen. Dort müssen Investitionen in Bildung, Beschäftigung und Beteiligung getätigt werden."

Die Kongogruppe weist auf ihre nächsten beiden Vorhaben hin, den Film  VOICES  OF  VIOLENCE am 12. August 2018 um 17 Uhr im Ratssaal Bad Fallingbostel und den 4. AFRIKASONNTAG auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostel am 26. August 2018 mit Musikbeiträgen von PÖLLMANN und OEHLERKING sowie der Trommelgruppe TROKIWA. MARGIT THUROW-SÄMANN stellt neue von Afrika inspirierte Bilder aus, die zum Teil im Juni / Juli 2018 in Limpopo in Südafrika entstanden sind. 

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Bild: Jens Schulze

Landesbischof Ralf Meister fordert Einwanderungsgesetz

"Wir dürfen nicht taub werden für die Not der Flüchtlinge"

Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister wendet sich entschieden gegen eine Abschottung gegenüber Flüchtlingen. "So hoch kann man Mauern und Zäune gar nicht bauen, dass wir verzweifelte Menschen in Not abhalten können, zu uns zu kommen", sagte Meister im Interview mit der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Ausgabe von Freitag, 13.07.18). Er rief Politik und Wirtschaft zu einem verstärkten Einsatz auf, um weltweite Armut zu bekämpfen: "Die Alternative wäre, fortwährende Ungerechtigkeit zu akzeptieren, und damit den massenhaften Tod von Menschen."

 "Wir dürfen nicht taub werden für die einzelnen Geschichten der Not", sagte der leitende Theologe der mit 2,6 Millionen größten evangelischen Landeskirche in Deutschland. Es sei "beschämend", dass das Humanitätsideal gegenwärtig auf der Strecke bleibe. "Wenn wir die grundlegenden humanitären Fragen nichts ins Zentrum stellen, werden wir in einer humanitären Katastrophe landen."

Der von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vorgestellte "Masterplan Migration" beschäftige sich fast ausschließlich mit Fragen der inneren Sicherheit, kritisierte Meister. Es sei aber wichtig, die Ursachen der Flucht und globale humanitäre Hilfe stärker in den Blick zu nehmen. Migration werde das wichtigste globale Thema im 21. Jahrhundert sein.

Meister plädierte zugleich für ein Einwanderungsgesetz: "Wir müssen qualifizierten Menschen einen Weg ins Land ermöglichen, der sie nicht in Schlauchbooten übers Mittelmeer zwingt." Derzeit müssten Menschen auch aus demokratischen Musterländern in Afrika einen Asylantrag stellen, um nach Deutschland zu kommen, weil sie keine andere Möglichkeit hätten. "Das ist doch widersinnig." 

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Am 3. Juni wurden die ausgeschiedenen KirchenvorsterInnen mit Dank und Segen verabschiedet und die neuen eingeführt. Siehe Foto. Es fehlt: Anja Birnbaum. Alle "Gesichter" mit Namen finden Sie unter Unser Gemeindeteam
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Bild: Karsten Keding

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