willkommen evangelisch

Diese Seite enthält Informationen über die Hilfe für Flüchtlinge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Für Hilfsangebote schauen Sie bitte in die Links.

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AUSTAUSCH UND FORTBILDUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Um die ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe in Stadt und Region Hannover zu unterstützen und gezielt zu stärken, haben verschiedene kirchliche Träger ein Angebot von verschiedenen Fortbildungen zu den Themen Asyl- und Ausländerrecht, besseres Verständnis von Menschen aus dem arabischen Raum, zum Umgang mit traumatisierten Menschen, zu schwierigen Situationen im Ehrenamt, Integration in Arbeit sowie Argumente gegen rechte Parolen zusammengestellt.

Beteiligt sind das Diakonische Werk Hannover und das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, der Caritasverband Hannover mit dem Netzwerk katholische Flüchtlingsarbeit, die Evangelische und die Katholische Erwachsenenbildung Region Hannover/Niedersachsen Mitte, das Haus kirchlicher Dienste mit seinem Arbeitsfeld Migration und Integration und der Pastoralpsychologische Dienst im Zentrum für Seelsorge.

Hier finden Sie den Flyer mit den Angeboten für das zweite Halbjahr zum Herunterladen.

Dokument: 10706_flyer_fluecht... (PDF)
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St. Andreasgemeinde setzt Zeichen
für die Opfer im Mittelmeer

 Am Sonntag, dem 24. Februar 2019 ging es im Gottesdienst unserer St. Andreasgemeinde um die Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer und die Fragen und Vorwürfe um  ihre freiwilligen Helfer. Es wurde besonders an die vielen Toten im Mittelmeer erinnert. Papst Franziskus hat einmal das Mittelmeer „den größten Friedhof der Welt“ genannt. Symbolisch haben wir in der St. Andreaskirche drei Schwimmwesten auf einen Platz mitten im Kirchraum platziert, um damit an die vielen namenlosen Toten auf dem Mittelmeer zu erinnern. Im letzten Jahr sind mehr als 2000 Menschen gestorben.

Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. UNHCR sagt, dass 2018 im Durchschnitt 6 Menschen pro Tag auf dem Mittelmeer gestorben sind. Viele der Bootsunglücke werden nicht registriert, weil niemand mehr etwas davon mitbekommt und immer weniger Rettungen aufgrund drohender Kriminalisierung stattfinden.

Inzwischen wird diese Kriminalisierung der Seenotretter scharf kritisiert. Das sei „eine perverse Art, sich die Probleme vom Hals zu halten.“ Wer Rettungseinsätze kriminalisiert, setzt sich über die zentralen europäischen Werte hinweg: die  Menschenrechte, die Europäische Menschenrechtskonvention, die Genfer Flüchtlingskonvention. Es ist ja keine Gnade, die den übers Meer Flüchtenden gewährt wird, sondern vielmehr ein Recht, das ihnen zusteht: Seenotrettung und sicherer Hafen.

Der „Reservierte Platz“ in der St. Andreaskirche soll in den kommenden Wochen auf dieses Recht auf Hilfe erinnern. Intensiv wird das Thema am 17. März 2019  bei dem „Seebrückengottesdienst“ behandelt, wo auf die Aktionsgruppe Seebrücke hingewiesen wird und mit dem Kunstwerk eines bekannten syrischen Künstlers eine Wanderausstellung eröffnet wird.

(MQ)

 

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Fortbildungsprogramm 2019

Unser neues Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe ist erschienen. Wir haben uns bemüht, spannende und vor allem hilfreiche Themen sowohl für die Einsteiger als auch für die „alten Hasen“ zusammenzustellen:
  • Umgang mit traumatisierten Menschen
  • Selbstfürsorge und Abgrenzung im Ehrenamt
  • Selbstbestimmtes Wohnen
  • Grundlagen des Asylverfahrens und des Aufenthaltsrechts 
  • Wann ist ein "Ja" ein "Ja"Interkulturelle Fallen in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit
  • Empowerment in der Flüchtlingsarbeit
  • Rückkehrberatung
Wir freuen uns über Ihre Anmeldungen: seiwillkommen@migrationszentrum-goettingen.de, Tel. 0551/899930-25/-26

Bild: Natascha Wellmann-Rizo

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Stellenausschreibung

Das Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen, eine Einrichtung im Diakonieverband des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen, sucht zum 1. April 2019 zunächst bis zum 31. Dezember 2019 befristet

eine/n Projektmitarbeiter/in in Teilzeit (19,25 Std.)
als Koordinator/in des Psychosozialen Zentrums des Diakonieverbands Göttingen

Ihre Aufgaben:

  • Koordination und Organisation des Projektes in Zusammenarbeit mit der Projektleitung
  • Bearbeitung von Anfragen der Geflüchteten, der Angehörigen, Betreuenden, Helfenden etc.
  • Durchführung von Erstberatungsgesprächen und Weitervermittlung der Klient/innen an Psychotherapeuten, Kliniken, Beratungsstellen
  • Klärung der Fragen und Unterstützung der Klienten bei Kostenübernahmeanfragen
  • Entwicklung und Umsetzung von Problemlösungen in enger Zusammenarbeit mit dem interdisziplinären Team des Migrationszentrums
  • Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Projektdokumentation/Berichtswesen sowie laufende Projektkorresponden
Wir erwarten:
  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium (B. A.) der Sozialen Arbeit oder als Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/in oder ein vergleichbarer Abschluss mit einschlägiger Berufs- und Projekterfahrung
  • Hohe kommunikative Fähigkeit verbunden mit empathischem und respektvollem Umgang mit Klient/innen
  • Eigenmotivation wie auch Freude an der Arbeit im Team
  • Eine ausgeprägte selbständige, eigenverantwortliche und strukturierte Arbeitsweise

Wir bieten:

  • Tarifliche Vergütung
  • Eine vielseitige Tätigkeit in einem engagierten internationalen Team
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Wir erwarten, dass Sie die christliche Prägung des Diakonischen Werkes des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen achten und die Ziele und Werte der Diakonie mittragen.

Bewerbungsunterlagen bitte nur per E-Mail bis zum 26. Februar 2019 an:

Dana Gaef, Abteilungsleitung
E-Mail: d-gaef@migrationszentrum-goettingen.de

Tel: 0551 55766





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Stellenausschreibung

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin, zunächst bis zum 31. Dezember 2019 befristet,

1 Projektmitarbeiter/in in Vollzeit für die qualifizierte Rückkehrberatung für Geflüchtete und Migranten/innen in Stadt und/oder Landkreis Göttingen

Zu den Aufgaben gehören u. a.:

  • Klärung der aufenthaltsrechtlichen Perspektiven in Deutschland
  • Beratung und Aufklärung über Risiken und Möglichkeiten von Rückkehr und Reintegration in die Herkunftsländer
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Organisation der Ausreise
  • Vorbereitung auf die Gegebenheiten im Rückkehrland
  • Kontaktaufnahme zu internationalen Hilfsorganisationen, die die Reintegration in Herkunftsländern begleiten und Unterstützung der Rückkehrenden bei der Realisierung eines gelingenden Neustarts
  • Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten, Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit

Wir erwarten:

  • Ausbildung als Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/in (Diplom, Bachelor, FH, Master) oder ein vergleichbarer Abschluss mit Erfahrungen als Berater/in in der sozialen Arbeit
  • Erfahrung in der Arbeit mit Zuflucht Suchenden
  • Kommunikationsfähigkeit und Offenheit für Menschen aus aller Welt
  • Gute Kenntnisse im Aufenthalts- und Asylrecht, Sozialrecht (SGB, AsylbLG), BeschV und den Dublin Verordnungen
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (von Vorteil wären zusätzlich Sprachkenntnisse in relevanten Sprachen wie Arabisch, Kurdisch, Persisch, Russisch)
  • Qualifizierte EDV-Kenntnisse (Word, Excel, PowerPoint, Outlook etc.)
  • Soziale und interkulturelle Kompetenz
  • Freude an der Arbeit im Team
  • Fähigkeit zu selbständigem, eigenverantwortlichem und strukturiertem Arbeiten

Wir erwarten, dass Sie die christliche Prägung des Diakonischen Werkes des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen achten und die Ziele und Werte der Diakonie mittragen.

Wir bieten:

  • tarifliche Vergütung und betriebliche Altersvorsorge
  • eine vielseitige Zusammenarbeit in einem engagierten internationalen Team
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Bewerbungsunterlagen bitte nur per E-Mail bis zum 28. Februar 2019 an:

Indira Khalikova
E-Mail: i-khalikova@migrationszentrum-goettingen.de
Tel: 0551 55766
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Flüchtlinge beim Kirchentag

Ihre Kirchengemeinde hat Kontakt zu Flüchtlingen?
Sie engagieren sich in einer Initiative oder einem Netzwerk zur Hilfe für Flüchtlinge? Sie möchten Menschen unterstützen, die von weit her zu uns gekommen sind und den Kontakt zu christlicher Gemeinschaft, Kirche und christlichem Glauben suchen? 

Ermöglichen Sie Flüchtlingen den Besuch des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund! Neben den vielfältigen Veranstaltungen dort gibt es auch ein internationales Zentrum – ein Angebot für internationale Besucherinnen und Besucher.  
Das können Sie tun: 
  • Suchen Sie Kontakt zu Gruppenfahrten zum Kirchentag. Der Landesausschuss Hannover hilft Ihnen dabei. 
  • Nutzen Sie die Diakoniekasse Ihrer Kirchengemeinde für ein Ticket. 
  • Sammeln Sie Spenden – zum Beispiel im Gottesdienst oder bei einem Gemeindefest. 
  • Stellen Sie einen Antrag auf Zuschuss beim Landesausschuss Hannover des Deutschen Evangelischen Kirchentags.
Kontakt und Informationen: 
Deutscher Evangelischer Kirchentag, 
Landesausschuss Hannover
info@kirchentag-hannover.de
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                                      Die Stephanus-Stiftung Göttingen

und  die Gesellschaft für christlich- jüdische Zusammenarbeit Göttingen e.V. laden ein:

              Zwischen Evangelium und Erwählung

      Neutestamentliche Perspektiven auf das Verhältnis

                            von Christen und Juden

                         Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Florian Wilk
         Seminar für Neues Testament der Georg-August-Universität Göttingen


am Mittwoch, dem 20.02.19 um 20.00 Uhr
Gemeindezentrum Stephanuskirche Himmelsruh 17, 37085 Göttingen

Wer war eigentlich verantwortlich für die Hinrichtung Jesu?“ „Haben die frühen Christen sich als Teil des Judentums gesehen - etwa Paulus?“ „Wie sind antijüdische Textstellen im Neuen Testament zu verstehen, und wie passen sie zu den positiven Aussagen?“ „Welche Bedeutung hatten die Texte des späteren Alten Testaments für die Christen, und welche Bedeutung hat das für uns heute?“

Das sind Fragen, auf die man als Christ*in so schnell keine Antwort zu geben weiß. Doch mit dem Aufkommen rechtspopulistischer Tendenzen erstarken auch wieder antisemitische Einstellungen in unserer Gesellschaft. Christinnen und Christen sollten dazu Stellung beziehen können. Dabei hilft auch eine Klärung im Verhältnis zu den Glaubenswurzeln des Christentums – zum Judentum.

Herr Prof. Wilk lehrt seit 2003 Neues Testament an der Georg-August-Universität Göttingen. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Entwicklung des frühen Christentums im Kontext des hellenistischen Judentums, die Evangelien und die Paulusbriefe. Er kann uns Antworten aus der neueren neutestamentlichen Forschung geben.

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Bild: pixabay

Ehrenamtliche Erziehungslotsen gesucht

Neue Qualifizierung startet im März 2019

Info-Abend:
Freitag, 15.02.2019, 18 Uhr
Evangelische Familienbildungsstätte
Düstere Straße 19

Schule und Alltag in Deutschland stellen viele Anforderungen an Familien, besonders an Familien mit Migrationshintergrund: Was wird von meinem Kind in der Schule erwartet? Wie und wo melde ich mein Kind in der Schule an? Wie fülle ich diesen Antrag aus? Erziehungslotsen unterstützen Familien in Bezug auf den Schulbesuch und bei Alltagsangelegenheiten direkt und unbürokratisch zu Hause. Sie geben Tipps im Umgang mit Behörden und vermitteln zwischen Schule und Eltern.
Die ausgebildeten Erziehungslotsen werden bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Projekt „MyFuture“ von Mitarbeitern des Migrationszentrums begleitet. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung.
Im Auftrag des Sozialministeriums startet die nächste Qualifizierung im März. Die Ev. Familienbildungsstätte und das Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen bieten zum sechsten Mal eine kostenlose Qualifizierung mit ca. 50 Unterrichtsstunden an. Diese beinhaltet Themen wie Entwicklungspsychologie, Sozialrecht, interkulturelle Kompetenzen, schulische Hilfen, Freizeitaktivitäten und schließt mit einem Zertifikat ab.

Mehr Informationen zu Terminen und Inhalten der Schulung:

Migrationszentrum Göttingen, Hr. Fikreddin Karagöz, Koordination „MyFuture“:
Tel. 0551 37075-777

Ev. Familien-Bildungsstätt, Fr. Nadine Raue, Koordination Ausbildung Erziehungslotsen: Tel. 0551 4886980


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Film und Gespräch über Füchtlingsrettung im Mittelmeer

Die Kirchengemeinde Reinstorf zeigt einen Dokumentarfilm über die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer und bietet ein Gespräch mit einem Augenzeugen an, der auf See dabei war. Der Film wird am Sonntag, den 03. Februar 2019 im Gasthaus OneWorld in Reinstorf, Alte Schulstraße 1, um 15 Uhr gezeigt. Dem Film schließt sich ein Gespräch mit Kapitän Jonas Buja aus Holtland/Ostfriesland an, der bei einer Rettungsmission mitgeholfen hat. Der Eintritt ist frei.




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Bild: luventa©CesarDezfuli.jpg

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Was würdest du tun?

Bremerhaven - eine Stadt mit Geschichte -
Auswanderer und Einwanderer haben hier auf großen Schiffen den Weg in eine neue Zukunft gewagt. Immer ungewisse Zukunft - und diesen Weg haben sie meinstens nicht freiwillig gewählt. Manchmal waren sie gezwungen ihre Heimat zu verlassen. 
Den Geflüchteten und Vertriebenen geht es heute nicht anders, als den Menschen Anfang des 19 Jahrhunderts auf den Schiffen nach Amerika oder den Verfolgten im 2.Weltkrieg. Sie alle wollen und wollten nur eines: Eine sichere Zukunft und ein Zuhause
"Was würdest du tun?" diese Frage möchten wir allen stellen


Die Bilder entstanden in und um Bremerhaven
T/M: L.L.Strahl, Satz: S. Bellett
Bearbeitung: S.Heuwinkel/G.Bernhold

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Ein frohes neues Jahr 2019!
Wir haben viel vor, ihr dürft gespannt sein.
Und am Besten einfach mal direkt vorbeikommen.
Jeden Donnerstag ab 15.30 Uhr sind wir für euch im Begegnungscafé da.
Schön, Sie begrüßen zu dürfen.
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