willkommen evangelisch

Diese Seite enthält Informationen über die Hilfe für Flüchtlinge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Für Hilfsangebote schauen Sie bitte in die Links.

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Am 22. April wurde Friedhelm Siegemund nach 33 Jahren Pastor der Martin-Luther-Gemeinde entpflichtet. Fotogalerie

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Bild: Karsten Keding

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Internationales Sommerfest 2018

Bei schönstem Wetter wurde gestern Abend das internationale Sommerfest 2018 gefeiert. Einheimische und Flüchtlinge, von denen einige bereits bestens integriert sind, haben sich Heidschnuckenwurst vom Grill und Leckereien vom Buffet schmecken lassen. Musikalisch wurde der Abend von Claus Peper begleitet.

Ein großer Dank an alle beteiligten Helfer!

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Bild: Steffen Zickert

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"Den Kreislauf von Gewalt unterbrechen"

Landesbischof Ralf Meister hat angesichts der weltweiten Gewalt an die Hoffnung auf Frieden und Freiheit für alle Menschen erinnert. "Niemand von uns ist nicht schon einmal Opfer von Gewalt gewesen", sagte Meister bei einem ökumenischen Gottesdienst in Wunstorf zum "Tag der Bundeswehr." Jeder könne eine eigene Geschichte erzählen von Belästigung, Beschimpfung, Unterdrückung, Mobbing, Drogen, Intoleranz, Armut oder Wut. Auch die eigene Geschichte der Gewalttätigkeit, könnte erschreckend sein.

Meister erzählte in seiner Predigt von einem irakischen Flüchtling mit christlichem Glauben, den er bei sich in Hannover aufgenommen hatte. Der 28-Jährige habe bei einer Anhörung zu seinem Asylantrag vor Gericht die Geschichte aus dem Neuen Testament von der Steinigung einer Frau erzählt. Sie handelt davon, wie Jesus die Gewalt verhindert habe, durch den Satz: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Die Steinigung eines Menschen sei nicht Teil vergangener Geschichte sondern immer noch inoffizieller Rechtsalltag in radikalen islamischen Ländern, sagte Meister. "Todessteine werden auch heute noch geschleudert mit der Begründung islamischen Rechts."

Für den Flüchtling, der ein Leben voller Gewalt erlebt habe, sei diese Erzählung der Gewaltunterbrechung eine "große Geschichte der Freiheit" gewesen, betonte der Theologe. Sie habe ihn aus einer Welt von Terror und Angst befreit. "Eine Geschichte, die nicht nur die Gewalt unterband, und darin Gerechtigkeit schuf, sondern die nach der eigenen Schuld fragt." An diese Erzählung, an den Glauben von einem Gott, der mit aller Kraft versucht habe, den Kreislauf von Gewalt zu unterbrechen, habe er seine Hoffnung geheftet.

Text: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Bild: Gerald Petzold/Thorsten Bollmann

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Fast 30 Personen folgten trotz hochsommerlicher Temperaturen interessiert dem Vortrag von Helen Schwenken und dem anschließenden Podiumsgespräch zum Thema Abschiebungen. Unser Fazit am Ende: Je besser die Netzwerke von Ehrenamtlichen, Geflüchteten und Hauptamtlichen sind, desto besser kann man im Falle einer drohenden Abschiebung reagieren und kollegiale Beratung in Anspruch nehmen.
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Miteinander stark und bunt

Grundschule Barienrode feiert 200. ökumenischen Schulgottesdienst

Barienrode. „Ich finde es gut, dass die Schulgottesdienste immer zwischendurch sind und nicht nur an den Sonntagen“, erklärt Viertklässlerin Nela. „Es ist auch egal, ob sie in der Titusgemeinde oder in St. Nikolaus stattfinden. Allerdings ist es in St. Nikolaus immer etwas kälter und in Titus ist die Bühne größer“, ergänzte ein Mitschüler beim 200. ökumenischen Gottesdienst in Barienrode.

Bereits seit 1999, ins Leben gerufen vom damaligen Schulleiter Richard Bruns, Pastor Kurt Albrecht und Astrid Algermissen, die als Ehrenamtliche den Kindergottesdienst in der Titusgemeinde leitete, gibt es an der kleinen Barienroder Grundschule donnerstags im Stundenplan ein fest installiertes Religionsband. Alle Schüler bereiten in unterschiedlicher Zusammensetzung monatliche Gottesdienste vor. 

Unterstützt werden sie dabei von einem Planungsteam, bestehend aus Lehrerinnen, Eltern, und sich abwechselnden Hauptamtlichen der beiden Kirchengemeinden des Ortes. Christine Schäffer, Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Titusgemeinde und ebenfalls schon viele Jahre im Team dabei, betont, wie wichtig auch den Kirchengemeinden diese enge und wunderbare Kooperation ist. Kinder leben und erleben ein christliches Miteinander, sie werden für Glaubensdinge sensibel gemacht, können so zu Hoffnungsträgern für eine lebendige Kirche werden. 

Gebete und Fürbitten, Rollenspiele, Lesungen, Tänze – die Schüler der Klassen 1 bis 4 lernen während ihrer Grundschulzeit auf vielfältige Weise christliche Werte kennen, bewegen sich sicher und selbstbewusst auf der „Kirchenbühne“ im Altarraum. So auch in diesem 200. Gottesdienst. „Vor allem habe ich bewundert, dass hier eben neben den Darstellern und Chorsängern Solisten ausdrucksstark und ohne Furcht vor weit mehr als 100 Gottesdienstbesuchern gesungen haben“, formulierte dann auch Pastor Hans-Martin Joost in seiner Ansprache. 

In Anlehnung an Gina Ruck-Pauquets Kinderbuch „Das Vierfarbenland“ waren alle 80 Schüler der Grundschule in den vier Grundfarben erschienen, wurden zunächst nach Farben sortiert gesetzt und durften sich im Verlauf des Gottesdienstes farbig gemischt umsetzen. Denn bunt ist besser. Dass dieser Plätzetausch nicht zu großem Tumult führte, so Pastor Joosts Überzeugung, ist klar der Achtung der Schüler vor dem Kirchenraum geschuldet. 

Auch Kaplan Matthias Rejnowski lobte die Barienroder Schulgottesdienste. „Zu manchen Terminen muss ich gehen, zu anderen darf ich gehen. Zu euch komme ich immer besonders gern“, erklärte er augenzwinkernd. Das, so Rejnowski weiter, liegt aber nicht nur an den Gottesdiensten selbst, sondern auch an den intensiven, fröhlichen und immer mit reichlich gutem Essen verbundenen Vorbereitungsabenden. Viele Ehrengäste erlebten im Anschluss an den Gottesdienst, wie Schul- und Kindergartenkinder mit bunten Seifenblasen ihren Dank und ihre Wünsche in den Himmel schickten. 

„Ihre heutige Anwesenheit ist eine wundervolle Würdigung unserer christlichen Arbeit“, dankte Schulleiterin Petra Albrecht-Skowronski allen Anwesenden während einer kleinen Feierstunde. Sie versprach: „Wir machen weiter!“ Petra Albrecht-Skowronski

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Bild: Petra Albrecht-Skowronski

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INTEGRATION ALS ERFOLGSGESCHICHTE

Ausstellung: Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart (21. Mai - 10. Juni)

Am Pfingst-Montag, 21. Ma 2018, laden die Evangelisch-lutherische St. Johannis-Kirchengemeinde Haren (Ems) und der Förderverein St. Trinitatis Kapelle Rütenbrock um 10 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ in die Trinitatis Kapelle Haren-Rütenbrock, Ter Apeler Str. 10, ein. Die Ausstellungseröffnung beginnt mit einem Gottesdienst. Außerdem wird auch der Nostalgia Chor (Haren) singen.

Die Ausstellung informiert auf 24 Stellwänden über die deutschen Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihre Geschichte. Sie wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland konzipiert und mit Mitteln des Bundesministeriums des Inneren und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge realisiert.

Der Projektleiter der Ausstellung Jakob Fischer von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland wird in die Ausstellung einführen.

Die Mehrheit der Russlanddeutschen ist inzwischen gut integriert und steht für ein Beispiel der gelungenen Wiedereingliederung in Deutschland. Durch die gezeigten Informationen soll die Ausstellung auch zum Abbau von Vorurteilen und zur Verbesserung der Akzeptanz russlanddeutscher Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft beitragen.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2018 in der Trinitatis-Kapelle Haren-Rütenbrock zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Schulklassen sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen unter: www.deutscheausrussland.de

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Bild: KG Haren / Fotos der LmDR e.V., Stuttgart

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INTEGRATION ALS ERFOLGSGESCHICHTE

Ausstellung: Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart (21. Mai - 10. Juni)

Am Pfingst-Montag, 21. Ma 2018, laden die Evangelisch-lutherische St. Johannis-Kirchengemeinde Haren (Ems) und der Förderverein St. Trinitatis Kapelle Rütenbrock um 10 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ in die Trinitatis Kapelle Haren-Rütenbrock, Ter Apeler Str. 10, ein. Die Ausstellungseröffnung beginnt mit einem Gottesdienst. Außerdem wird auch der Nostalgia Chor (Haren) singen.

Die Ausstellung informiert auf 24 Stellwänden über die deutschen Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihre Geschichte. Sie wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland konzipiert und mit Mitteln des Bundesministeriums des Inneren und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge realisiert.

Der Projektleiter der Ausstellung Jakob Fischer von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland wird in die Ausstellung einführen.

Die Mehrheit der Russlanddeutschen ist inzwischen gut integriert und steht für ein Beispiel der gelungenen Wiedereingliederung in Deutschland. Durch die gezeigten Informationen soll die Ausstellung auch zum Abbau von Vorurteilen und zur Verbesserung der Akzeptanz russlanddeutscher Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft beitragen.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2018 in der Trinitatis-Kapelle Haren-Rütenbrock zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Schulklassen sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen unter: www.deutscheausrussland.de

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Bild: KG Haren / Fotos der LmDR e.V., Stuttgart

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Mehr tauschen, weniger kaufen. 

Dies ist das Motto des Tauschrausches im Paulus-Familienzentrum hier in Celle, welcher zweimal jährlich stattfindet. Normale Flohmärkte gibt es wie Sand am Meer. Flohmärkte, bei denen es alles umsonst gibt, sind sehr selten. Es ist für jedeN was dabei. Von Kleidung für Neugeborene bis hin zu Küchenutensilien ist alles da. Sogar für Kaffee und Tee und Entertainment für die Kinder ist gesorgt mit einem Puppentheater und einem improvisierten Kino. Leider findet nicht jedes Teil einen neuen Besitzer. Dies ist aber kein Problem, da alles was übrigbleibt, gespendet oder recycelt wird. Sabine Richter-Zeck, die als Koordinatorin und Sozialarbeiterin in der Paulus Gemeinde tätig ist, und ihre Helferinnen haben diese Veranstaltung nun zum fünften Mal im Paulus Gemeindezentrum zu einem fast weihnachtlich anmutenden Zusammenkommen etabliert. 68 freiwillige HelferInnen haben vom 19. April bis zum 21. April die Annahme organisiert, alle Spenden sortiert, 44 Kinder betreut, das Café am LADEN in Ordnung gehalten, mit Rat und Tat beim Aussuchen unterstützt, das Gemeindezentrum aufgeräumt, Infowände und bebilderte und 2sprachige Schilder gestaltet, Sachen umgenäht und bei vielem mehr geholfen. Die HelferInnen hatten offensichtlich auch viel Spaß dabei. Insgesamt ein nicht mehr wegzudenkendes Event in unserer Gemeinde. Diesmal standen die BesucherInnen vor einem leeren Buffet, was beim kommenden Tauschrausch am 5. Januar 2019 bestimmt anders wird, denn jedeR BesucherIn bringt bestimmt etwas für das gemeinsame Buffet mit, denn eines ist gewiss: Sabine Richter-Zeck möchte nie wieder einen Euro pro Karte einsammeln müssen, aber kostenlos geht nur wenn jedeR auch eine Essenspende mitbringt.

 

Elias Tivadar (Helfer & Fan des Tauschrausches)

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Einweihung Gartenecke.
Es ist vollbracht, alles grünt und die ersten Blüten zeigen ihr Gesicht. Am Donnerstag, 26. 4. 2018 wollen wir ein kleines Gartenfest feiern und damit die Gartenecke offiziell einweihen. Vielleicht haben Sie ja auch Lust vorbeizukommen?
Nur Mut!
Das wird ein schöner Tag. Herzlich willkommen.

Bild: asfw2017

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18. April: "Abrahams Runder Tisch" mit interreligiöser Begegnung in Gronau


„Wir gehen nicht denselben Weg, wir wohnen nicht in einem Haus – aber wir setzen uns an einen Tisch, um uns zuzuhören, in die Augen zu schauen und gute Nachbarschaft zu pflegen“ Unter diesem Leitwort organisiert „Abrahams Runder Tisch“ immer wieder Begegnungen und Veranstaltungen für Menschen verschiedener Religionen. Am Mittwoch, 18. April laden Abrahams Runder Tisch und die Kirchengemeinde St. Matthäi in Gronau um 19 Uhr herzlich ein  ins Evangelische Gemeindehaus in Gronau (Junkernstraße 5). Das Thema des Abends lautet: „Zuflucht – gelesen in unseren Heiligen Schriften.“ In den Schriften aller „abrahamitischen Religionen“, im Judentum, im Christentum, im Islam und in der Baha’i-Religion spielt das Thema Zuflucht eine große Rolle, sowohl im Sinne einer Zuflucht bei anderen Menschen als auch bezogen auf die Zuflucht bei Gott. So kann dieser Abend dazu beitragen, den Glauben anderer besser kennenzulernen, den eigenen Glauben neu zu durchdenken und gemeinsam zu entdecken, was das Thema „Zuflucht“ in unserer Zeit bedeutet. Alle Interessierten sind zu diesem Abend der interreligiösen Begegnung herzlich eingeladen!


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