willkommen evangelisch

Diese Seite enthält Informationen über die Hilfe für Flüchtlinge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Für Hilfsangebote schauen Sie bitte in die Links.

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Integration braucht einen langen Atem

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Bedeutung der Integration Geflüchteter in Niedersachsen unterstrichen. "Alle Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion sollen friedlich miteinander in diesem Land leben können", sagte Weil anlässlich des dritten Jahrestages des Bündnisses "Niedersachsen packt an". "Für Rassismus und Ausgrenzung ist kein Platz in Niedersachsen." 

Im Anschluss sprachen die Initiatoren des Bündnisses, zu denen auch Landesbischof Ralf Meister gehört, über die anstehenden Aufgaben für die Integration von geflüchteten Menschen. Besonders die Förderung auf der Schwelle zwischen Schule und Ausbildungsbeginn und die Unterstützung geflüchteter Frauen werden zu markanten Punkten der künftigen Arbeit.  

2015 schlossen sich die beiden christlichen Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmerverbände mit der Landesregierung zusammen, um die Integration der Flüchtlinge voranzubringen. Seitdem ist das Bündnis "Niedersachsen packt an" auf mehr als 330 beteiligte Organisationen und rund 3.000 Einzelmitglieder angewachsen. Integration benötige jedoch einen langen Atem, sagte Weil. Deshalb werde die Landesregierung den eingeschlagenen Kurs gemeinsam mit den Bündnispartnern fortsetzen. (epd/Bischofskanzlei)

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Bild: Yury Petrovic/Niedersachsen packt an

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Das Programm für unsere neuen Deutschkurse im ersten Halbjahr 2019 ist erschienen!
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Bild: Angelika Franz

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Aktionstag "Winterfester Zellerfelder Friedhof!


Am Ende des Tages sind rund 16 Kubikmeter Laub zusammen gekommen – und die beiden Container haben immer noch nicht gereicht.

Am Samstag, 27.10.2018 haben rund 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von 8 bis 13 Uhr Laub geharkt, Wege gesäubert, und Buschwerk leicht beschnitten. An diesem Tag kamen so rund 150 Ehrenamtliche Stunden zusammen. „Das ist eine beachtliche Leistung!“, zeigt sich Pastor André Dittmann beeindruckt.

Vom typischen Harzer Herbst-Nieselregen haben sich alle Beteiligten nicht abschrecken lassen.

Mit selbst mitgebrachten Laubharken und Straßenbesen haben auch viele Jugendliche den Kampf mit dem Laub aufgenommen. Und waren sehr erfolgreich. „Man kann echt einen Unterschied sehen – wird sind den vielen Ehrenamtlichen, die hier ungewöhnlich tatkräftig mit angepackt haben, sehr dankbar!“, sagt Ute Oßwald-Franzke als Mitglied des Kirchenvorstands der Zellerfelder Kirchengemeinde. Auch Pastor und Kirchenvorsteherinnen waren mit von der Partie und haben mit angepackt.

Konfirmanden haben geholfen

„Das hat Spaß gemacht!“, war bei vielen Konfirmanden zu hören. Drei haben sich sogar schon für den nächsten Samstag wieder angemeldet, um weiter zu helfen, auch das letzte Viertel des Friedhofs Richtung Pulverweg zu entlauben. Denn auch wenn so viele mit angepackt haben – etwas blieb doch noch liegen. „Aber das bekommen wir jetzt auch noch zügig in den Griff“, ist sich der Kirchenvorstand sicher.

Erstes Fazit

Der Aktionstag geht auf eine Initiative von Rainer Helling, Angelika Bromm und Marianne Hellwig zurück. „Reden allein nutzt nichts! Nur Gemeinsam anpacken bringt die Dinge auf den Weg!“ sind sich die drei einig.

Bei einer heißen Kartoffelsuppe im Anschluss kam man noch kurz ins Gespräch. Und man war sich einig: Das könnte eine regelmäßige Veranstaltung werden. „So kann man zeigen, dass man bereit ist mit Verantwortung zu übernehmen – und nicht nur meckert und Fehler sieht!“, sind sich die Initiatoren einig.




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Bild: St. Salvatoris-Gemeinde

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Bild: Natascha Wellmann-Rizo

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Iranisches Essen nach dem Gottesdienst

"Die Liebe ist das Größte". Das war das Thema der ökumenischen Bibelwoche in diesem Jahr, die gestern mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst endete. In der Predigt brachte die kath. Gemeindereferentin Sonja Golla mit gesprochenen und gesungenen Worten uns Gottes Sehnsucht nach uns nahe.

Und auch nach dem Gottesdienst ging es zum Thema "Liebe" weiter.
Liebevoll hatten afghanische und iranische Gemeindemitglieder Speisen aus ihren Ländern gekocht.
Reis, Rosinen, Nüsse, exotische Gewürze.
Ungewohnte Düfte lagen in der Luft.
(Nächsten-) Liebe kann auch durch den Magen gehen.
Das durften wir erfahren. Und Tischgemeinschaft ist eine wunderbare Form von Integration.
Vielen Dank und merci an alle, die das vorbereitet haben!
 
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Bild: KG Haren

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Kooperation mit dem 27. Göttinger Literaturherbst

Auch in diesem Jahr kooperiert das Migrationszentrum mit dem Göttinger Literaturherbst. Für zwei Lesungen haben wir Freikarten für Ehrenamtliche und Geflüchtete:

Johann Hinrich Claussen: Das Buch der Flucht – Die Bibel in 40 Stationen
Wann:  Montag, 15. Oktober 2018, 19 Uhr
Wo:      St. Jacobikirche
Johann Hinrich Claussen lässt uns in seinen prägnanten Nacherzählungen die Bibel als Das Buch der Flucht (C.H.Beck 2018) neu entdecken. Musikalisch begleitet wird er dabei vom Trio d’anches, drei Ensemblemitgliedern des Göttinger Symphonieochesters. Die Orgel spielt Stefan Kordes, Kantor der St. Jacobikirche. Claussen ist der Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Faisal Famdo: Fern von Aleppo. Wie ich als Syrer in Deutschland lebe
Wann:  Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19 Uhr
Wo:       Musa
Faisal Hamdo ist 2014 aus Aleppo geflohen und lebt in Hamburg, inzwischen arbeitet er als Physiotherapeut, spricht sehr gut deutsch. Er ist angekommen. Und er weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Mit seinem Buch möchte er auch anderen Geflüchteten Mut machen. Zugleich lernt der deutsche Leser den syrischen Alltag kennen und versteht besser, welchen Herausforderungen ein junger Mann aus ärmlich-patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft gegenübersteht. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Infos und Freikartenbestellungen unter:
seiwillkommen@migrationszentrum-goettingen.de
oder telefonisch: 0551 89993026
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Kinderkirchentag am 22.9. von 10-13 Uhr und Familiengottesdienst am 23.9. in Güntersen

Diesmal erkunden wir Güntersen und beschäftigen uns mit der Taufe. Bitte bringt dem Wetter angepasste Kleidung mit und ein Handtuch. Gern auch etwas zu Trinken im Rucksack. Wie immer wird es eine Knusterpause in der Mittagszeit geben. 
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Bild: D.Brill

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Traumafolgestörungen bei Geflüchteten. Hilfe und Unterstützung in einer Fortbildung Ende September 2018 in Sögel, Anmeldung bitte über Vera Brinker.
Dokument: 27.09.2018_-_Trauma... (PDF)
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Traumatisierung von Geflüchteten.
Was bedeutet das? Wie kann das aussehen? Was kann ich tun? Viele Fragen, viele Idee, viele Antworten.
Es gibt zwei Angebote zu Fortbildungen für Flüchtlingspaten.
Anmeldung bitte über Vera Brinker.
Dokument: EinladungFortbildun... (PDF)
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Hier Kuchen und Kaffee satt, und dort Ebola und brutale Gewalt

Heute vor einer Woche feierte die evangelische Kirchengemeinde in Bad Fallingbostel den vierten Afrikasonntag in Folge. Glück gehabt. Regen am Samstag, Regen am Montag. Trockenes, sonniges Spätsommerwetter am Sonntag. Und, nochmals Glück gehabt, viele interessierte und zufriedene Besucher auf dem Kirchberg. Für diese gab es mittags reichlich zu essen und zu trinken, ein Trommelkonzert von Trokiwa in der Kirche, leise Klänge von Pöllmann und Oehlerking, Kuchen und Kaffee satt, ansprechendes Kunsthandwerk zu kaufen, eine kleine Bilderausstellung im Gemeindesaal sowie Draußenspiele und Malangebote für Kinder. Wer da war, konnte eine gute Zeit haben. Glück gehabt.

Aus der Region um Beni im Nordkongo erreichen uns dagegen zur Zeit keine guten Nachrichten. Plündernde Rebellengruppen verbreiten dort Unruhe und Angst, und nun ist auch noch die gefährliche Ebola-Krankheit ausgebrochen. Pech gehabt. Menschen flüchten. Auch in Bad Fallingbostel leben viele Flüchtlinge aus Afrika, überwiegend junge Männer mit großen Hoffnungen. Werden sie hier, wo wir so viel Glück haben, bleiben dürfen und Arbeit finden, oder werden sie in ihre Heimatländer zurückkehren, wo sie keine Perspektiven für sich sehen?

Dafür, dass junge Menschen, vor allem Mädchen, in ihrer Heimat Bildungsangebote wahrnehmen können und Chancen auf Arbeitsplätze erhalten, setzt sich die Kongogruppe ein. Und so wurde an diesem vierten Kongosonntag wieder gebetet, gesungen und Geld gesammelt, damit hoffentlich demnächst noch mehr als 35 Schülerinnen und Schüler unterstützt werden können. Das nächste Ziel ist es, bis zu 50 Kinder zu fördern, die dann von sich sagen können: Glück gehabt. 

Bild: M.Spiegel, M. Thurow-Sämann

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