willkommen evangelisch

Diese Seite enthält Informationen über die Hilfe für Flüchtlinge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Für Hilfsangebote schauen Sie bitte in die Links.

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Heisfelde. Eritreer haben in der Pauluskirche einen langen Gottesdienst gefeiert. Freitagabends kamen aus dem Weser-Ems Gebiet, teilweise bis aus Südniedersachsen, 180 eritreische Christinnen und Christen zusammen. Nach einer längeren Unterweisung durch einen ihrer Priester und Einstimmungsgesängen im Gemeindehaus, wechselte die Gemeinde gegen 1.00 Uhr in der Nacht in die Kirche. Der Gottesdienst wurde dann in der Pauluskirche von 1.00-9.00 Uhr gefeiert. Die Kinder waren die ganze Zeit mit dabei. Manche schliefen während des Gottesdienstes oder spielten im Mittelgang der Kirche. Das stört in einem orthodoxen Gottesdienst nicht. In der letzten halben Stunde der langen Messe ließ sich ein Paar noch kirchlich trauen. Ewald Pollmann aus Firrel wie Foline Itzenga-Herlyn aus Marienhafe sind zwei Deutsche, die sich ehrenamtlich stark für diese geflüchteten Menschen engagieren. 
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Am letzten Freitag ist die Schreibwerkstatt gestartet. Wer noch einsteigen möchte, kann dies gerne tun. Alle Infos rund um das neue Projekt unseres Netzwerkes finden Sie auf dieser Internetseite: https://wirschafftendas.wordpress.com/

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Ökumenisch die Umwelt schützen und Frieden schaffen: Alte Handys abgeben

Am Reformationstag haben wir in unserer Gemeinde die Unterstützung einer Aktion unser katholischen Nachbargemeinde gestartet: Gesammelt werden alte Handys, von denen unzählige in deutschen Schubladen schmoren sollen … – Für die Produktion von Handys wird Coltan benötigt, oft wird es illegal von den Bürgerkriegsmilizen in der DR Kongo verkauft. Das Coltan aus alten Handys wiederzuverwerten schont also nicht nur Umwelt und Gesundheit. Es kann auch zu Frieden beitragen – zumal mit der Sammelaktion eine Unterschriftensammlung verbunden ist: Handyhersteller werdne aufgefordert, kein Coltan mehr von den Bürgerkriegsmilizen der DR Kongo zu kaufen, um diesem Krieg die Basis zu entziehen. Die Sammeltüten mit allen Infos können vor und nach jedem Gottesdienst in unserer St. Matthäikirche mitgenommen werden und die Handys in den Tüten in die bereitstehende Sammelbox geworfen werden. Unterstützt wird mit den Einnahmen aus den alten Handys Projekte des katholischen Hilfswerks „missio“.

BTW: Wer etwas für den Frieden im Kongo tut, bekämpft damit auch Fluchtursachen ...
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Standards für die Kirche von morgen

Bildung, Kirchenverfassung und Wechsel der Gemeinde Sehlem als Topthemen beim Kirchenkreistag Hildesheimer Land-Alfeld

Landkreise Hildesheim und Hameln-Pyrmont. Die evangelische Trinitatis-Gemeinde Sehlem bekommt ein neues Zuhause. Sie schließt sich in einer „pfarramtlichen Verbindung“ mit den Gemeinden Bodenburg-Östrum zusammen und wechselt damit von der Gemeinderegion Börde in die Region Bad Salzdetfurth. Diesem Wunsch der Gemeinden hat der Kirchenkreistag Hildesheimer Land-Alfeld in seiner Sitzung am Mittwochabend grünes Licht gegeben. Außerdem verabschiedeten die Delegierten die Neufassung der Grundstandards im Bildungsbereich. Und sie beschäftigten sich mit dem Entwurf der neuen Verfassung der Landeskirche.

„Entscheidend sind die Lebensbezüge der Menschen, sagte der Salzhemmendorfer Pastor Thomas Müller als Vorsitzender des Finanz- und Planungsausschusses. Nachdem die Stelle von Pastorin Brigitte Hirschmann ausgelaufen sei, habe die Trinitatis-Gemeinde, zu der auch Breinum und Evensen gehören, sich für einen Wechsel ausgesprochen. Die Verbindungen in Richtung Bodenburg seien stärker seien als jene zur Börderegion mit Sibbesse und Lamspringe. In Bodenburg-Östrum und Wehrstedt seien die SehlemerInnen mit ihrem Anliegen auf offene Ohren gestoßen, so Superintendentin Katharina Henking aus Alfeld, die den Prozess begleitet hatte.

Die Delegierten des Kirchenkreis-Parlaments votierten einstimmig für die Änderung. Die hat auch Folgen für die Kinder- und Jugendarbeit: Die Diakonin der Börderegion, Christel Dirksen, wird künftig mit einer halben Stelle für die Region Bad Salzdetfurth zur Verfügung stehen.

Einstimmig war auch der Beschluss zum so genannten „Grundstandard Bildung“. Das zwölfseitige Papier setzt fest, welche Schwerpunkte der Kirchenkreis bis zum Jahr 2022 in der Bildungsarbeit setzen will – von der Kita über die Schule und die Jugendarbeit bis zu Angeboten für Erwachsene. Die Kirchenkreisjugendwartin Andrea Gärtner, Alfelds Schulpastor Dr. Matthias Günther, die Kita-Leiterinnen Anke Schnüll aus Bisperode und Anke Zauritz aus Bockenem, Pastorin Evelyn Schneider aus Elze und Sabine Schommartz, die Pädagogische Leitung der evangelischen Kitas, haben das Konzept erarbeitet.

Eine der großen Herausforderungen evangelischer Bildungsarbeit liegt darin, dass bei den Kindern kaum noch Kenntnisse über religiöse Inhalte und christliches Leben vorhanden sind. „Traditionsabbruch“ heißt eines der Stichworte im Papier. Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, Fortbildungen für ErzieherInnen und Lehrkräfte, Glaubenskurse für Erwachsene oder spezielle Gottesdienste gehören zu einem umfangreichen Maßnahmenpaket, das die Gruppe geschnürt hat. Ein wichtiger Baustein ist auch die 2016 gegründete Religionspädagogische Arbeitsgemeinschaft für kirchliche Mitarbeitende und Lehrkräfte. Nur wenige Kirchenkreise der Landkirche haben noch solch eine AG für Austausch und Fortbildung, die nicht zuletzt das Ziel hat, die Kooperation zwischen Kirche und Schule zu verbessern.

Breiten Raum in der Sitzung nahm die neue Kirchenverfassung ein, die sich die Landeskirche Hannovers zum 1. Januar 2020 geben will. Superintendent Christian Castel aus Elze ist Mitglied des Gremiums, das die neue Verfassung erarbeitet. „Die alte Verfassung war von 1965 und hatte die Verbindung zur Wirklichkeit unserer heutigen Kirche verloren“, sagte Castel und stellte den ersten Entwurf einer Neufassung vor.

Das Gesetzeswerk soll verschlankt werden. So ist geplant, eine der vier Säulen der Leitung der Landeskirche zu kappen. Der Landessynodalausschuss, Landeskirchenamt und Bischofsrat sollen bleiben, der Kirchensenat hingegen soll abgeschafft werden. Auch auf Gemeindeebene wird sich laut Entwurf manches ändern. So könnte es neben der klassischen Ortsgemeinde auch „Personalgemeinden“ mit besonderem Profil wie Hochschule, Mission oder Diakonie geben oder „Gemeinden auf Zeit“. Die Arbeit der Ehrenamtlichen soll einen höheren Stellenwert erhalten und gleichrangig mit dem hauptamtlichen Engagement behandelt werden. Und die Perspektiven Jugendlicher und junger Erwachsener werden stärker berücksichtigt: Sie sollen in diversen Gremien bis hinauf zur Landessynode Mitglied werden können. Die Diskussion über den Entwurf, so Castel, hat begonnen, jetzt sei Einmischen und Mitdiskutieren erwünscht. Über die Homepage www.kirchenverfassung2020.de kann jede und jeder ihre beziehungsweise seine Meinung äußern.

Zum Abschluss der Sitzung lud Katharina Henking zum Reformationsfest nach Alfeld ein. Dort wird am 31. Oktober unter dem Motto „Katharina bittet zu Tisch“ der Ausklang des Reformationsjubiläums gefeiert. „Es geht aber weiter mit Luther“, verkündete Katharina Henking fröhlich. Am 10. März ist ein Luther-Pop-Oratorium in Bisperode zu erleben. Ralf Neite

Bilder:

Sabine Schommartz stellte den neuen Grundstandard Bildung vor: „Es war ein Paradigmenwechsel, als wir mit dieser Arbeit begonnen haben.“ 

Einstimmiges Votum für den Wechsel der Trinitatis-Gemeinde Sehlem in die Region Bad Salzdetfurth.

Bild: Ralf Neite

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"Frieden in einer unfriedlichen Umgebung"

Kein Land hat in Relation zur eigenen Bevölkerung mehr syrische Flüchtlinge aufgenommen als der Libanon; 1,8 Millionen sollen sich im Land aufhalten. Am zweiten Tag seiner Reise hat Landesbischof Meister in der evangelischen Schule in Zahle am Rande der Bekaa-Ebene einen syrisch-orthodoxen Christen getroffen, der vor vier Jahren aus der Region Rakka in Syrien geflohen ist, die bis jetzt vom IS kontrolliert wurde. Sein ältester Sohn lebt mittlerweile in Deutschland. Sein jüngerer Sohn wurde von IS-Kämpfern getötet – eine lebenslange, traumatische Erfahrung. Arbeiten darf der Syrer als Flüchtling im Libanon nicht. In der evangelischen Schule übernimmt er jedoch kleine Arbeiten, um wenigstens zu einem kleinen Teil für seinen Lebensunterhalt aufkommen zu können. In der nächsten Zeit wird er den Libanon Richtung Europa verlassen. Im Rahmen einer Familienzusammenführung darf er zu seinem Sohn nach Deutschland reisen.

"Die Reformation als Bildungsbewegung ist hier im Libanon lebendig"
Die evangelischen Schulen im Libanon bemühen sich, die Situation der vielen syrischen Flüchtlinge zu verbessern und setzen sich dafür ein, dass die geflohenen Kinder zumindest Lesen und Schreiben lernen können. Landesbischof Meister verschaffte sich bei einem Rundgang durch die Schule einen Eindruck vom Leben und Lernen der Kinder. "Die Schulen sind ein lebendiges Zeugnis reformatorischen Glaubens. Die Reformation war immer auch eine Bildungsbewegung - das ist hier im Libanon lebendig", zeigt sich Landesbischof Meister beeindruckt von dem Engagement der Schulen. In Beirut traf er die Schulleiter der evangelischen Schulen. Sie berichteten von der engen Vernetzung der Schulen untereinander und mit den christlichen Gemeinden, sprachen aber auch über die Motivation für ihre Arbeit. "Wir sind in dieses Land gestellt, um mit unserem Glauben und den uns von Gott geschenkten Möglichkeiten Zeugnis für unseren Glauben zu geben", sagt Professor Johnny Awwad, pädagogischer Koordinator für die sieben Schulen der National Evangelical Synod of Syria and Lebanon (NESSL). „Wir stehen zu unseren Werten und wollen die Freiheit des Denkens und des eigenen Gewissens stärken. Damit leisten wir einen Beitrag zur Vielfalt in der libanesischen Gesellschaft und zum Frieden in einer unfriedlichen Umgebung."

Am Abend stand ein Konzertbesuch des Lebanese National Symphony Orchestra auf dem Besuchsprogramm: Aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläum spielte das 1998 gegründete Orchester Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy (Op. 107, "Reformation") und Ludwig van Beethoven.  

(Text: Enno Haaks/Pressestelle der Landeskirche)

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Bild: Haaks

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"Heute ist Erntedank und das feiern wir"

Mit diesem Lied dankten alle Kleinen und Großen des Kindergartens in einer Erntedankandacht für die Gaben, die geerntet wurden. Einige Kindergartenfamilien hatten für den Erntedanktisch Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Kürbisse, Tomaten, Weintrauben, Chilies und vieles mehr mitgebracht, so dass für eine Vielfalt gedankt werden konnte.
Vorher erzählten die Mitarbeiterinnen eine Geschicht vom Apfelbaum und dessen Blüten, auch wurde ein Apfel und seine Kerne betrachtet und bestaunt.
Zum Abschluss sangen sich alle mit dem Segenslied "Sei behütet" den Segen Gottes durch Handauflegen zu, ein feierlicher Moment!
Wir danken allen für die Bereitstellung der Gaben, sie sind oder werden verzehrt!
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Bild: Heike Kratzin

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Strahlender Sonnenschein am 3. Afrikasonntag in Bad Fallingbostel und allein 860 Euro Spenden aus der Kollekte  

Auch in diesem Jahr stand der Afrikasonntag der St. Dionysius-Kirchengemeinde ganz im Zeichen musikalischer und kulinarischer Genüsse sowie reichhaltiger Informationen zu den Projekten "Pädagogischer Bauernhof" und "Scolarisation", einem Programm für Kinder und dem Verkauf kunsthandwerklicher Produkte zugunsten der kongolesischen Projektteilnehmer. Im Nachmittagsgottesdienst mit Pastor Peter Gundlack wurden die neuen Hauptkonfirmanden vorgestellt, die Kongogruppe präsentierte eindrucksvoll ihre Arbeit, und die zahlreichen Gottesdienstbesucher brachten ihre großzügigen Spenden nach afrikanischer Sitte einzeln nach vorn. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, das Gitarren-Duo Pöllmann und Oehlerking sowie alle Spender und Besucher für ihre Zeit, ihr Interesse und ihre Unterstützung.  
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Bild: Kongogruppe

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Landesbischof Ralf Meister zum Tag des Flüchtlings in der Interkulturellen Woche (IKW):

"Ich sehe mit Sorge, dass die Flüchtlingskrise in den letzten Monaten erneut zum Spielball parteipolitischer Positionierungen geworden ist. Die Situation für die Menschen, die über das Mittelmeer fliehen oder unter unbarmherzigen Zuständen in Flüchtlingslagern  Griechenlands, der Türkei und Ländern des Nahen und mittleren Ostens leben, drängt uns zu grundlegenden humanitären Entscheidungen.

Der Vorschlag der EU-Kommission, in den kommenden zwei Jahren 50.000 besonders Schutzbedürftige in Europa aufzunehmen, ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Unabdingbar ist eine europäische Initiative, um die Situation der Menschen in ihren Heimatländern nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig bleibt ein europäisches Zuwanderungsgesetz notwendig.

Niedersachsen hat vielfältig und mit außerordentlichem Engagement auf die Menschen in Not, die Aufnahme in unserem Land erbaten, reagiert. Das Bündnis "Niedersachsen-packt-an" ist Ausdruck einer gemeinsamen Haltung, die Menschen verbindet. Sie macht sie widerständig gegen fahrlässige Argumente, die die Humanität in unserem Land bedrohen. Wir brauchen gerade in unruhigen Zeiten eine öffentliche Vergewisserung, die Haltungen in unserer Gesellschaft stabilisiert.

Mit der Initiative Niedersachsen-packt-an ist es allen Beteiligten gelungen, in einer kritischen Phase unseres Landes, bei der Aufnahme von Flüchtlingen, ein gutes Beispiel zu setzen. Ich hoffe sehr, dass der bei Niedersachsen-packt-an gelungene Schulterschluss über das aktuelle Geschehen hinausreicht und den vor uns liegenden Integrationsprozess weiter vorantreibt.“

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Bild: Interkulturelle Woche

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Was glaubt mein Nachbar?


An fünf Abenden werden fünf Religionen näher ins Blickfeld gerückt, dabei wird mal der Blick von außen auf eine Glaubensrichtung geworfen, mal geht es um die innere Blickrichtung. Blicke sollen aber auch durch Räume schweifen können - daher werden wir an zwei Abenden den Raum wechseln und uns in einer Synagoge bzw. einer evangelischen Kirche treffen. Den Abschluss der Reihe bildet ein gemeinsamer Besuch des Hauses der Religionen, wo wir weitere (Welt-)Religionen näher kennenlernen können.

Termine:

09.10.2017 I 19.00 Uhr I Synagoge Stöcken, Fuhsestraße 6, 30419 Hannover
Ask the Jew - Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten
mit: Monty Ott (Dialogbeauftragter der liberalen jüdischen Gemeinde Hannover) und Martin Beckmann (Religionswissenschaftler)

06.11.2017 I 19.00 Uhr I Stadtbibliothek Garbsen, Seminarraum (Seiteneingang), Rathausplatz 13, 30823 Garbsen
Der Islam und seine Wurzeln - Grundpfeiler der Lebensorientierung aus islamischer Perspektive
mit: Hamideh Mohagheghi (Theologin an der Universität Paderborn und Sprecherin des Rates der Religionen Hannover)

04.12.2017 I 19.00 Uhr I Ev.-luth. Willehadi-Gemeinde, Orionhof 4, 30823 Garbsen
Was man zu wissen glaubt - Eine religionswissenschaftliche Einführung in das Christentum
mit: Martin Beckmann (Religionswissenschaftler)
(Bereits um 17.30 Uhr lädt der Unterstützerkreis Garbsen zu einer Adventsfeier ein)

05.02.2018 I19.00 Uhr I Stadtbibliothek Garbsen, Seminarraum (Seiteneingang), Rathausplatz 13, 30823 Garbsen
Wenn man glaubt zu wissen - Hürden der religionswissenschaftlichen Arbeit am Beispiel der Aleviten (Inszeniertes Streitgespräch)
mit: Cemalettin Karatas (Lehrer für alevitischen Religionsunterricht) und    Martin Beckmann (Religionswissenschaftler)

06.03.2018 │ 19.00 Uhr │ Stadtbibliothek Garbsen, Seminarraum (Seiteneingang neben der Polizei), Rathausplatz 13, 30823 Garbsen
Die Eziden – Geschichten und Traditionen
mit: Rauf und Hatun Tuku, sowie Martin Beckmann (Religionswissenschaftler)

10.04.2018 I 19.00 Uhr I Haus der Religionen, Böhmerstraße 8, 30173 Hannover
Interreligiöser Dialog - Ein Besuch im Haus der Religionen
mit: Martin Beckmann (Religionswissenschaftler)



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Bild: KG Haren (Bild aus einem früheren Kurs)

Einfach Deutsch lernen: 

Sprachcafé in der St.-Johannis-Kirchengemeinde

Deutsch lernen ist oft nicht einfach! 

Besonders, wenn man in der Heimat nicht oder nur wenig Lesen und Schreiben gelernt hat.

Und doch ist gerade die Sprache so wichtig, um in einem fremden Land zurecht zu kommen. Nur mit entsprechenden Sprachkenntnissen ist es möglich, eine Ausbildung zu machen, Arbeit zu finden, in den örtlichen Gegebenheiten klar zu kommen oder auch "nur" mit Einheimischen Kontakte zu knüpfen.

Nicht für jeden „Neuankömmling“ gibt es gleich VHS-Sprachkurse oder diese Kurse sind anfangs zu schwer. Auch gibt es viele Mitbürger, die bereits vor vielen Jahren nach Haren gekommen sind, aber bis heute nicht richtig die Gelegenheit hatten intensiver Deutsch zu lernen.

Hier hilft die St.-Johannis-Kirchengemeinde mit einer einfachen Sprachvermittlung weiter!

Was erwartet die TeilnehmerInnen?

Mit Hilfe von Gegenständen, Bildern und Aktivitäten lernen die Teilnehmer erste Wörter kennen.

Zu Beginn hören die Lernenden zu, die Wörter sollen aufgenommen und Zuhause immer wieder abgehört werden. So prägt sich gleich die richtige Aussprache ein.

Meistens erfolgt das über das Handy oder ein Diktiergerät (welches ggf. die Kirchengemeinde ausleiht). Beim Üben in den Gruppen zeigen die Teilnehmer auf abgefragte Gegenstände oder Bilder oder führen kleine Aktivitäten durch.

Diese Art des Lernens ist recht einfach und dabei interessant und – wie schon einige Durchläufe zeigen - erfolgreich.

Eine Gruppe besteht aus ca. 7 Teilnehmern, die sich an drei Tagen in der Woche für jeweils zwei Stunden treffen.

Ab dem 11.09.2018 gibt es eine neue Gruppe.

Die Treffen finden statt: Montags, dienstags und donnerstags von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr in den oberen Räumen des Martin-Luther-Gemeindehauses der St.-Johannis-Kirchengemeinde (Pascheberg 10).

Der Kurs ist kostenlos. Es fallen lediglich Ausgaben für Kopien in Höhe von 3 EUR / pro Teilnehmer an.

Für weitere Infos und Anmeldungen bitte Frau Gudrun Schmidt anrufen: Tel: 05932/4308 oder 01520-889304.


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